Dienstag, 24. Februar 2009

Verfechter der nachhaltigen Entwicklung/ St. Gallen setzt auf Nachhaltgkeit

Den ersten Artikel zu diesem Thema fand ich im St. Galler Tagblatt vom 18. Februar 2009. Es geht um den Ökonom Edward Barbier, der schon seit langer Zeit mit Büchern und Vorträgen über die Nachhaltige Entwicklung referiert. Er sieht die momentane Finanzkrise als schlimm für die Wirtschaft, aber doch positiv für die Umwelt.
«Es geht nicht nur um eine grünere Weltwirtschaft», sagte Barbier zu seinem Bericht. Die jetzige Weltwirtschaftskrise sei das Produkt der Nahrungs-, Öl- und Finanzkrise im vergangenen Jahr. «Wenn wir jetzt einfach die alte Wirtschaft wiederbeleben, kriegen wir vielleicht ein paar Jobs zurück, aber die Gründe für die Krisen bleiben bestehen.»
Eine richtige Kombination von Wirtschaftspolitik, Investitionen und Anreizen zum Schutz von Ökosystemen sowie die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen könnte Armut bekämpfen und neue Arbeitsplätze schaffen.
Ich denke hier, die Ansätze sind zwar gut, die Herr Barbier hat, wahrscheinlich interessiert dies die Wirtschaftler eher wenig, da für sie die momentanen finanziellen Probleme und das Schwinden der Arbeit Vorrang haben.

http://www.tagblatt.ch/aktuell/international/international/Verfechter-einer-nachhaltigen-Entwicklung;art620,1264021


Die St. Galler dagegen scheinen ein grosses Augenmerk auf die nachhaltige Entwicklung zu haben. Ebenfalls im Tagblatt, vom 24. Januar 2009 habe ich gelesen, dass die St. Galler jetzt auf Nachhaltigkeit setzen und dazu einen Bericht verfasst haben. Er enthält positive, wie auch negative Bilanzen, wobei sich die St. Galler Wirtschaft in eher positive Richtung wendet.Unser Kanton ist der erste, der so einen Bericht verfasst hat.Leider gibt es keine Tipps, wie man für die nächsten vier Jahre weiter vorgehen soll, damit diese Untersuchung einen positiveren Trend aufzeigt.

http://www.tagblatt.ch/aktuell/st.gallen/tb-sg/St-Gallen-setzt-auf-Nachhaltigkeit;art140,1244274

Eveline, LG 06 Db

2 Kommentare:

  1. Nach meiner Meinung ist ein Bericht verfassen der Erste Schritt zur Besserung. So erhalten wir einen Überblick in welchen Bereichen wir uns bessern sollten. Natürlich wäre es nur von Vorteil, wenn verschiedene Vorschläge gemacht werden würden. Denn ohne Vorschläge, wird der grösste Teil der Bevölkerung nichts ändern!

    AntwortenLöschen
  2. Beide Berichte zeigen für mich auf, dass ein Bewusstsein vorhanden ist und erste Schritte gemacht werden.
    Wir müssen uns bewusst sein, dass eine Änderung viel Zeit braucht und die "Welt" nicht von einem Tag auf den nächsten plötzlich nachhaltiger sein kann.Ich bemerke immer wieder, wie schwer es für mich selbst ist eine Gewohnheit mir abzugwöhnen. Dazu brauche ich oft auch mehere Anläufe und viel Zeit.... ab und zu klappts dann, aber oft eben nicht

    AntwortenLöschen