Donnerstag, 5. März 2009

Mein Brot

Trrr trrr, aufstehen… es ist Samstagmorgen. Gemütlich stehe ich auf, spaziere zum Dorfladen und kaufe für mich und meine Familie ein frisch gebackenes Brot. Welche Prozesse hat wohl das Brot bereits durchlaufen?

Fangen wir mit der Bäckerstube an. Da stehen Unmengen an Maschinen und Arbeitsutensilien im Raum, die alle einmal angeschafft werden mussten und zum Teil auch gewartet werden müssen. Der Bäcker muss Tag für Tag die Komponenten wie frische Zutaten, allfällige Beimischmittel und Gewürze für sein Brot besorgen. Für jedes Brot muss er eine bestimmte Mischung machen und diese wird dann von einer Maschine geknetet bis der Teig bereit ist. Je nach dem muss er noch etwas ruhen bis er weiter verarbeitet werden kann. Vom Bäcker wird der Teig geformt, in den Ofen geschoben und wird gebacken. Nach dem das Brot abgekühlt ist, wird es eingepackt und verteilt, wie z.B. in den Volg.

Unglaublich, wie viel Energie es für eine Brotherstellung braucht. Der Mixer, die Knetmaschine und insbesondere der Ofen, alles läuft auf hochtouren und gerade letzteres benötigt enorm Strom. Zudem ist zu beachten, dass der Bäcker um 02.00 Uhr zu arbeiten beginnt und somit während der ganzen Arbeitszeit Licht benötigt. Ganz zu schweigen ist die graue Energie die benötigt wird für die Herstellung und Transporte aller Zutaten, wie zum Beispiel Mehl, Hefe und Gewürze, etc. Weiter geht das Brot mit einem Lieferwagen zum Volg. Je nach dem muss das Brot beim Detailhandel noch fertig gebacken werden und verbraucht somit doppelt Energie. Ich danke dem Bäcker viel Mals für seine Arbeit und natürlich für all die Lieferanten welche es ermöglichtem dem Bäcker seine Arbeit zu erledigen.

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