Montag, 23. Februar 2009

Footprint

Leider sind wir uns nur selten bewusst, wie stark wir durch unsere Handlungen die Umwelt belasten. Uns geht es ja eigentlich gut, wir merken in der Schweiz nicht viel von der überall erwähnten Klimakatastrohe, denn wir haben können Trinkwasser aus dem Wasserhahn im Haus beziehen, wir müssen nicht frieren und können atmen, ohne vergiftet zu werden.
Doch es wäre sehr sinnvoll, wenn wir uns tagtäglich ins Gewissen reden und unsere Handlungen der Umwelt anzupassen und sie somit zu schützen. Es würde schon viel nützen, wenn jede Person Energiesparlampen verwenden, das Wasser beim Zähneputzen abstellen, beim Verlassen eines Raums die Lichter löschen und/oder häufiger zu Fuss oder mit dem Velo anstatt dem Auto unterwegs wäre. Dies sind kleine Einschränkungen, welche uns nichts schaden, aber der Erde und ihren Bewohner/innen helfen würde.
Mein ökologischer Fussabdruck beträgt 2.3, d.h. wenn alle Menschen so verschwenderisch und umweltbelastend leben würden wie ich, bräuchten wir 2.3 Erden zum Leben. Der Durchschnitt der Schweizer Bevölkerung liegt mit 2.9 Erden knapp über meinem Ergebnis. Das freut mich einerseits, jedoch hätte ich gedacht, dass ich noch weiter darunter liegen würde. Dieses hohe Resulat habe ich sicher dadurch erreicht, dass ich mit meinen Eltern und Schwester in einem Einfamilienhaus lebe, welches den Strom vom lokalen Netz bezieht und nicht nach Minergiestandard gebaut wurde. Auch sollte ich beim Kauf meiner Nahrungsmittel vermehrt darauf achten, woher die Produkte kommen und in wie viel Verpackung sie eingewickelt sind.
Ansonsten achte ich sehr darauf, die Lichter in unbenutzten Zimmern stets zu löschen, beim Zähneputzen und während dem Einseifen unter der Dusche das Wasser abzustellen und nur selten das Auto meiner Eltern zu benützen.
Jede und jeder könnte so viele Dinge in seinem Alltag zugunsten der Umwelt ändern. Ich werde mir nun mehr Mühe geben und auch meine Mitmenschen dazu auffordern, der Umwelt mehr Sorge zu tragen, so dass mein ökologischer Footprint in wenigen Monaten viel niedriger sein wird.

1 Kommentar:

  1. Liebe Carla

    Ich finde auch, dass es für uns immer recht schwierig ist, sich die prekäre Lage ins Gedächtnis zu rufen. Bei uns passieren weder grosse Unwetter, Wirbelstürme oder Erdbeben, die ganze Landschaften zerstören.
    Darum hat uns der Film "eine unbequeme Wahrheit" sicher ein bissche aufgerüttelt, mich zumindest.
    Schön, dass du schon so viele Ideen zur Veränderung der Umwelt hast, es wäre ja so einfach, sie einzuhalten, wenn wir nicht alle so egoistisch auf unsere eigenen Bedürfnisse schauen würden.

    Lieber Gruss, Eveline, LG 06 Db

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