Donnerstag, 19. Februar 2009
Ökotests - die Ergebnisse
Für mich war es das erste Mal, dass ich mich so bewusst mit diesem Thema auseinandergesetzt habe. Die beiden "Tests" waren sehr umfassend und haben meines Erachtens grosse, zentrale Themen angesprochen. Mir wurde wieder einmal richtig bewusst, in wie vielen Bereichen wir unsere Umwelt positiv beeinflussen können. Mein Resultat bei footprint liegt mit 1.9 einen Punkt unter dem Schweizer Durchschnitt. Besonders gut habe ich bei der Ernährung abgeschlossen. Da wir Zuhause einen eigenen Garten bewirtschaften und das Fleisch hauptsächlich von einem Bio-Bauern konsumieren, vermeide ich kilometerlange Transporte von Esswaren aus Afrika, Spanien, Argentinien, etc. Was das Wohnen anbelangt, können wir uns noch stark verbessern. Zurzeit heizen wir noch mit Öl. Da bei uns eine Fassadenrenovation bevorsteht, werden wir auch unser Heizsystem neu anlegen. Wir werden in spätestens zwei Jahren mit Erdwärme unsere Wohnung wärmen. Ich denke, dass das einen grossen Schritt sein wird, die Umwelt weniger zu belasten und zu schädigen.Beim CO-2 Rechner komme ich auf 7.3t. Ich kann es kaum glauben, dass die Amerikaner mit einem Wert von 24.3t mehr als dreimal soviel Emissionen ausstossen wie ich. In welchem Luxus leben diese Menschen? Ich reise hauptsächlich mit dem öffentlichen Verkehr und lege kurze Strecken mit dem Velo oder zu Fuss zurück. Ab und zu nehme ich aber auch das Familienauto - welches sehr schnell zur Bequemlichkeit führen kann!Ich werde demzufolge auch in Zukunft versuchen, mit dem ÖV fortzubewegen. Es ist eine Sache der Einstellung!
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hallo Sina
AntwortenLöschenIch finde es super, dass du so gut abgeschnitten hast! Etwas Geniales finde ich, dass ihr einen eigenen Garten habt und ihn auch gut einsetzt! Es ist zwar mehr aufwand einen Garten zu bewirtschaften anstatt alles zu kaufen, dafür ernährt man sich sehr gesund und weiss, wovon es kommt. Ich selber hätte auch gerne einen Garten, doch wir leben in einer Dachwohnung und da besteht keine Möglichkeit etwas anzupflanzen, höchstens einige Kräuter auf dem Balkon. Obwohl viele wie ich keinen Garten besitzen, können wir darauf achten, dass wir Gemüse oder Obst saisongerecht einkaufen und darauf achten, dass sie aus der Schweiz kommen. Das ist sicher auch ein kleiner Schritt zur Verbesserung der CO2 Werte.
Petra Oberholzer LG06D